Sicherheit unserer Mikrochip-Implantate
Ist die x-Serie MRT-kompatibel?
Ja. Unsere Transponder der x-Serie – z. B. xEM (125 kHz) und xM1 oder xNT (13,56 MHz) – wurden bereits mehrfach erfolgreich in MRT-Geräten mit 1 T, 1,5 T und 3 T getestet. Es kann zwar zu leichten Bildverzerrungen rund um das Implantat kommen, aber:
- ❌ Das Implantat wird nicht heiß
- ❌ Es wird nicht herausgerissen
- ❌ Und es explodiert nicht
Falls du wegen eines geplanten MRTs unsicher bist: Keine Sorge – unsere Implantate wurden bis 7 Tesla getestet und zertifiziert. Du kannst dir das passende Sicherheitsdokument hier herunterladen oder bei uns anfordern. Ideal, wenn du beim Radiologen oder in der Klinik Rückfragen bekommst.
Wichtig zu wissen: Im MRT passiert – genau genommen – gar nichts. Der Metallanteil unserer x-Serie ist so gering, dass es keine Reaktion mit dem Magnetfeld gibt. Es sei denn, der Scan betrifft exakt die Körperstelle, an der sich dein Implantat befindet. In diesem Fall kann das Bild unscharf oder verzerrt erscheinen. Wenn das Bild dort entscheidend ist, kann es nötig sein, das Implantat vorher zu entfernen – das betrifft aber nur sehr seltene Spezialfälle.
Einen anschaulichen Test findest du in MythBusters – Staffel 5, Episode 19. Dort wurde ein 134 kHz VeriChip in Schweinefleisch und in Kari Byron implantiert und im MRT gescannt. Ergebnis: Keine Gefahr, nur leichte Bildverzerrung.
Auch wissenschaftlich belegt: Diese Studie auf PubMed zeigt, dass RFID-Transponder in 3 T-MRTs problemlos funktionieren:
„Functionality of veterinary identification microchips following low-field (0.5 tesla) and high-field (3 tesla) magnetic resonance imaging“
🔎 Weitere Infos findest du auf MRIsafety.com zum VeriChip – technisch sehr ähnlich zu unserer x-Serie.
BRUCHTEST BIS 500N (AM LIMIT DER TESTMASCHINE)
Eine der größten Sorgen, die man hört bzgl. Implantate, ist "Was ist, wenn es kaputt geht?". Eine verständliche Frage. Bevor jedoch ein Implantat bricht, brechen eher Knochen oder reissen Sehnen. Falls also bei einem Unfall ein hoher Druck auf die Hand einwirkt, sollte die geringste Sorge das saubere, sterile Implantat sein.
Ärzte empfehlen sogar mitunter, das das Implantat einfach unter der Haut bleibt, da es schädlicher für das Gewebe ist, wenn es entfernt werden würde.
Dennoch entschieden wir uns Grenzen zu überschreiten, um zu verstehen, bei wieviel Druck ein Implantat bricht, wenn es sich im Gewebe befindet. Wir haben uns entschieden, drei Tests durchzuführen:
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ein Implantat, das gerade auf der Metalltestplatte steht
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ein Implantat innerhalb von zwei Silikonschichten mit ähnlichem Härtegrad wie menschliches Gewebe
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ein Implantat an 15 verschiedenen Stellen in mehreren rohen Hähnchenstücken
Das "nackte" Implantat, das auf dem Metallprüfplättchen lag, brach fast augenblicklich (kein Wunder). Die eigentliche Überraschung waren die Silikon- und Gewebetests. Selbst mit einer Zerkleinerungsmaschine in Laborqualität, die 500 Newton Kraft erreichte, konnten wir nicht ein einzelnes Implantat zerbrechen, das sich in Silikon oder Gewebe befand. Wir legten sogar Markierungen an Hühnerknochen an, um zu sehen, ob die Nähe zu Knochen Probleme verursachen würde, und trotzdem konnten wir keine zum Brechen bringen.
Warum diese Stabilität? Nun, Tatsache ist, dass Gewebe (oder Silikon analog zu Gewebe) sich dehnt, Stöße absorbiert und im Allgemeinen nachgibt, bevor der Druck auf das Glas sich der Bruchstelle nähert. Es brechen also eher Knochen oder es zerreist Gewebe als das ein Implantat kaputt geht. Und wenn dem so wäre, sollte das Implantat die geringste Sorge sein.
KÄLTETEST
Wir wollten herausfinden, ob die Implantate den Gefrierprozess sowohl strukturell als auch funktionell überstehen können. Dafür haben wir ein Implantat in einen Kanister mit flüssigem Stickstoff gegeben, ließen es einige Sekunden ruhen, entfernten es dann und testeten es sofort.
Das Glas des Implantats war nicht nur intakt, sondern das xNT konnte mit einem NFC-Smartphone gelesen werden, und die Daten darauf waren unverändert. Also, keine Probleme durch niedrige Temperaturen.
VAKUUMTEST BIS 0,42 MBAR
In diesem Test platzieren wir ein xNT-Implantat in einen speziellen mehrphasigen Vakuum-Gefrierschrank in Laborqualität und senken den Druck auf 0,42 mBar, was einem extrem hohen Vakuum entspricht.
Als Referenz: Mount Everest ist 8.848 Meter hoch, und der Druck auf dem Gipfel ist rund 300 mBar. Um auch nur annähernd die Art von Druck / Vakuum zu erreichen, die wir im Vakuum-Test erreichen, müsste man in die Erdumlaufbahn ohne Weltraumanzug gehen.
Selbst bei 48 Kilometern Höhe liegt der Druck immer noch bei etwa 1,3 mBar. Wir glauben also, dass unsere X-Serie-Tags das Vakuum des Weltraums überleben werden, ohne zu brechen. Für den täglichen Einsatz auf der Erde... mehr als ausreichend.
HITZETEST
Mit diesem Test versuchen wir herauszufinden, was mit einem Implantat passiert, wenn man in der Sauna ist.
Dafür haben wir ein xIC-Implantat mit einem WaffenSafe (engl. GunBox) getestet. Wir platzierten einen xIC in ein Stück rohes Hühnchen. Das Hühnchen kam dann in den Backofen, wo es für 30 Minuten bei 190°C vor sich hin backte. Nach dem Backofen wurde das Implantat entfernt und mit der GunBox getestet, und es funktionierte immer noch!
STERILISATIONSTEST
Wir testen sowohl das Innere als auch das Äußere unserer Implantate auf vollständige Sterilisation.
Die Außenseite ist wichtig, aber die Tags der x-Serie haben auch einen kleinen Luftraum im Inneren des Glases, der nicht mit Komponenten oder Biosafe-Epoxidharz gefüllt ist. Es ist wichtig, auch diesen Luftraum zu testen, um sicherzustellen, dass er auch steril ist, nur für den Fall, falls jemals ein Glas-Tag in einem Körper bricht.
Auch wenn ein zufälliger Kratzreiz viel mehr Bakterien und virale Infektionsrisiken mit sich bringt (deshalb erhalten wir z.B. Tetanus-Impfungen), ist es sicher die Mühe wert, dass unsere Produkte reinraummontiert und steril sind.
In diesem Test kann man sehen, dass es auf der Schale kein Wachstum gibt und in den Test- und Kontrollröhrchen kein Nebel (Bakterienwachstum) ist, nur das positive Kontrollröhrchen zeigt Wachstum (Nebel).